Mo, 14. September 2026 - 08:53
Vier neue Sieger an vier Regionalfesten
An allen vier Regionalfesten des Wochenendes konnte sich ein neuer Schwinger in die Siegerliste eintragen: Remo Rutsch reüssierte am Klubschwinget SK Tavannes, Michael Gwerder am Allweg-Schwinget, Damian Ott am Toggenburger Herbstschwinget und Patrick Schenk am Lueg-Schwinget.

Ein Beitrag von
Elia Hendry

Patrick Schenk gewann mit dem Lueg-Schwinget sein erstes Regionalfest seit der Saison 2020.
Fotograf: Barbara Loosli
Am Wochenende nach dem Kilchberger Schwinget standen bei den Aktiven vier Regionalfest auf dem Programm: Am Samstag, 12. September, der Klubschwinget SK Tavannes, und am Sonntag, 13. September, der Allweg-Schwinget, der Lueg-Schwinget und der Toggenburger Herbstschwinget. Bei den Nachwuchsschwinger waren am Samstag und am Sonntag je drei Anlässe auf dem Programm. Alle Ranglisten und Statistiken sind in der Rubrik RESULTATE aufgeschaltet.
Tavannes: Remo Rutsch mit sechs Siegen
Remo Rutsch feierte am Klubschwinget SK Tavannes auf überzeugende Art und Weise seinen ersten Regionalfestsieg der Laufbahn. Gestartet mit zwei Siege über Nichtkranzer, bodigte er im dritten Gang Gast Hugo Schläfli. Im vierten Gang folgte der Sieg über den einheimsichen Jeremy Tschanz, der im Anschwingen Matthieu Burger düpierte, und im fünften Gang wiederum ein Sieg über Nichtkranzer Gabriel Kurth. Dank des Vorsprungs von 1,50 Punkten war dem Seeländer der Tagessieg bereits vor dem Schlussgang sicher. Aber auch in diesem behielt der Bergkranzer die Oberhand: Nach 8 Minuten setzte er sich vor den 600 Zuschauer gegen Eidgenosse Philipp Roth mit Haken durch. Titelverteidiger Matthieu Burger musste das Fest nach der Niederlage im ersten Gang verletzungsbedingt aufgeben.
Allweg: Michael Gwerder verhinderte Marcel Bieris Hattrick
Der Schwyzer Eidgenosse Michael Gwerder gewann erstmals am Allweg-Schwinget. Mit fünf Siegen, etwa gegen Fabian Scherrer und Eidgenosse Jonas Burch, stand Gwerder souverän im Schlussgang. In diesem traf er auf den zweifachen Titelverteidiger Marcel Bieri, der im Festverlauf unter anderem Silvan Appert und Jonas Amrhyn bezwang. In der zehnten Minute der Endausmarchung fand Gwerder mit einem Kurz das Siegesrezept und holte sich damit im sechsten Direktduell mit Bieri den ersten Sieg. Vor den 1600 Zuschauer holte sich Jonas Amrhyn den Ehrenplatz, er verlor nur gegen Bieri und bezwang im sechsten Gang Eidgenosse Silvan Appert, Bieri blieb der dritte Schlussrang. Die angereisten Gäste konnten nicht um den Sieg mitschwingen: Nichtkranzer Silvan Sutter auf dem siebten Schlussrang wurde bester Gast, Roger Rychen wurde mit drei Siegen zehnter.
Lueg: Patrick Schenk erstmals seit sechs Jahren
Eidgenosse Patrick Schenk gewann mit dem Lueg-Schwinget Kaltacker vor 530 Zuschauer das dritte Regionalfest seiner Laufbahn, das erste seit sechs Jahren. Der Sumiswalder startete mit einem Gestellten gegen David Scheuner in den Festverlauf, ehe er alle seine Gegner besiegte. Im vierten Gang bezwang er den Ottenberger Gast Aaron Schönholzer, im fünften Lukas Tschumi im Eidgenossenduell. Im Schlussgang kam es zum Klubduell mit Martin Sommer, der im Festverlauf mit Schönholzer und Tschumi stellte. In der neunten Minute obsiegte der Eidgenosse Schenk mit Kurz und Kniekehlengriff. Routinier Thomas Fankhauser wäre dank dem Überraschungssieg gegen Fabian Aebersold im fünften Gang punktemässig ebenfalls für den Schlussgang in Frage gekommen, musste aber Martin Sommer den Vortritt gewähren. Dies wohl, weil er bereits im zweiten Gang Schenk unterlag. Im sechsten Gang musste er sich schliesslich Lukas Tschumi beugen. Der dritte angetretene Eidgenosse Philipp Roth beendete das Fest nach zwei Gestellten im Anschwingen unfallbedingt.
Toggenburger: Damian Ott dominant
Damian Ott wurde als einziger Eidgenosse im Teilnehmerfeld seiner Favoritenrolle am Toggenburger Herbstschwinget vollends gerecht: Mit sechs Siegen und 59,25 Punkten holte er sich den 13. Regionalfestsieg der Laufbahn. Der Wiler setzte sich im Festverlauf unter anderem gegen die drei Wattwiler David Forrer, Valentin Mettler und Lars Rottach durch. Im ersten Gang musste Elias Kundert die Stärke des Eidgenossen eingestehen, im vierten Gang Routinier Markus Schläpfer. Im Schlussgang konnte sich This Kolb vor den 2000 Zuschauern knapp drei Minuten wehren, ehe ein innerer Haken und Nachdrücken am Boden zum Sieg Otts führte.
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