Mo, 13. April 2026 - 09:19

Festsiege für Eidgenossen an sieben von acht Festen

An den acht Regionalfesten vom 11. und 12. April setzten sich sieben Eidgenossen durch. Gästesiege gab es dabei für Nick Alpiger, Fabian Staudenmann und Curdin Orlik.

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ROSV Schlegel Räbsamen

Am Rapperswiler Verbandsschwingertag setzte sich im Schlussgang Werner Schlegel (oben) gegen Marcel Räbsamen durch.

Fotograf: Taria Hösli

Gleich acht Regionalfeste haben am Samstag und Sonntag, 11. und 12. April, stattgefunden.

Schattdorf: Lukas Bissig zum dritten Mal mit lauter Siegen
Auch bei seinem dritten Regionalfest des Jahres entschied Lukas Bissig alle sechs Gänge für sich. Am Urner Rangschwinget bezwang er im Anschwingen Klubkollege Michael Zurfluh und den Bürgler Jonas Gisler. Nach drei Siegen über drei Nichtkranzer stand der Neueidgenosse souverän im Schlussgang, in welchem er erneut auf Gisler traf. In der Endausmarchung machte Bissig dann kurzen Prozess: Noch in der ersten Minute bezwang er Gisler mit Hochschwung. Den zweiten Schlussrang teilten sich mit Zurfluh und Nichtkranzer Roger Betschart zwei Klubkollegen Bissigs.

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Sursee: Gästesieg beim Luzerner Saisonauftakt
Gasteidgenosse Nick Alpiger setzte sich beim ersten Luzerner Schwingfest des Jahres durch. Eine gute Ausgangslage verschaffte er sich im ersten Gang, in dem er Neueidgenosse Marc Lustenberger mit Hüfter bezwang. Es sollte das einzige Eidgenossenduell des Tages für Alpiger bleiben: Sven Lang musste das Fest nach der Auftaktniederlage gegen Sven Schurtenberger mit Knieschmerzen aufgeben. Schurtenberger fiel mit den Gestellten gegen Luc Bissig (2. Gang), Jonas Troxler (4. Gang) und Tim Lustenberger (5. Gang) aus der Entscheidung. Neueidgenosse Marco Reichmuth stellte im Festverlauf gleich vier Mal und kam so ebenfalls nicht für ein Duell mit Alpiger in Frage. Der Aargauer konnte einzig den Abnützungskampf gegen Samuel Schwyzer nicht gewinnen und stand mit einem Halben Punkt Vorsprung auf Marco Fankhauser im Schlussgang. Diesen entschied Alpiger vor den 1600 Zuschauern in der achten Minute mit Hochschwung.

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Vinelz: Überraschungssieg für Silvan Trittibach
Nicht einer der vier angetretenen Eidgenossen, sondern der Teilverbandskranzer Silvan Trittibach setzte sich am Frühlingsschwinget Vinelz vor 650 Zuschauern durch. Der Niedersimmentaler startete mit dem Sieg über Titelverteidiger Dominik Roth sowie den Kranzern Damian Gnägi und Remo Rutsch in den Wettkampf. Im Anschluss bekam er es gleich mit drei Eidgenossen zu tun: Erst stellte er mit Matthias Aeschbacher, ehe er den Seeländer Etienne Burger bodigte. So erhielt er gegenüber dem Punktgleichen Florian Aellen den Vorzug für den Schlussgang-Einzug. In der Endausmarchung traf Trittibach auf Severin Schwander, welchen er in der 6. Minute mit innerem Haken und Nachdrücken am Boden bezwang. Aellen gewann seinen 6. Gang erst im Nachdrücken, womit er den Co-Sieg um einen Viertelpunkt verpasste. 

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Plaffeien: Gästesieg für Fabian Staudenmann
Fabian Staudenmann feierte am Abendschwinget Schwingklub Sense einen ungefährdeten Gästesieg: Sechs Siege in Folge gab es für den Mittelländer. Vor 1400 Zuschauern bodigte er der Reihe nach Hugo Schläfli, Dorian Kramer, Janik Korrodi, Steven Moser, Christoph Baerwiswyl und im Schlussgang schliesslich Silvan Zbinden in der 5. Minute mit einem Wyberhaken. Zu einem Duell mit einem der drei weiteren Eidgenossen kam es also nicht. Steve Duplan musste das Fest nach drei Gängen abbrechen, Dominik Gasser stellte im Anschwingen gleich zwei Mal und auch Lario Kramer konnte im Festverlauf nur drei Mal gewinnen – für ihn setzte es im dritten Gang gegen den Obwaldner Gast Roman Zumstein gar eine Niederlage ab.

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Weesen: Sechs Siege für Werner Schlegel
Am starkbesetzten Rapperswiler Verbandsschwingertag setzte sich Werner Schlegel mit sechs Siegen souverän durch. Der St. Galler Eidgenosse startete mit dem Sieg über Domenic Schneider ins Fest, und stand mit vier weiteren Siegen souverän in der Endausmarchung. In diesem traf er auf Kantonskollegen Marcel Räbsamen, der im ersten Gang Mario Schneider bezwang und im vierten Gang gegen Andy Signer verlor. Den Schlussgang, in welchem Schlegel für den Tagessieg auch ein Gestellter gereicht hätte, entschied der ESAF-Schlussgang-Teilnehmer nach 1:29 mit Kurz.

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Untervaz: Zwei Brüderduelle an einem Tag
Nach über zehn Jahren ohne Brüder-Duell zwischen Armon und Curdin Orlik, gab es Bündner Frühjahrsschwinget gleich deren zwei. Im ersten Gang resultierte ein Gestellter mit der Note 8,75 für beide. Dank je vier Siegen in den Gängen zwei bis fünf kam es im Schlussgang zur Revanche, wobei Curdin Orlik mit einem halben Punkt Vorsprung die bessere Ausgangslage hatte. Diese brachte er dann auch über die Ziellinie: Der Schlussgang endete ohne Sieger, und Curdin Orlik feierte in der alten Heimat seinen ersten Saisonsieg.

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Muotathal: Co-Sieg für Michael Gwerder und Lukas Heinzer
Der Muotathaler-Schwinget war dieses Jahr fest in Schwyzer Hand, schlussendlich resultierte ein Co-Sieg durch Michael Gwerder und Lukas Heinzer. Gwerder stand mit fünf Siegen souverän im Schlussgang, in welchem er auf Klubkollegen Silvan Appert traf. Appert seinerseits gewann vier Duelle und stellte im zweiten Gang mit Benno Heinzer. Gwerder reichte im Schlussgang ein Gestellter für Rang 1a, Rang 1b ging an Lukas Heinzer, der zum Abschluss David Imfeld im Nachdrücken bezwang. Die beiden Co-Sieger duellierten sich im vierten Gang auch direkt, wobei sich Gwerder durchsetzte.

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Guggibad: Zwei Punkte Vorsprung für Sinisha Lüscher
Neueidgenosse Sinisha Lüscher zog am Guggibad-Schwinget dem Feld davon. Der Reihe nach bodigte er Samuel Schmid, Dominik Schwegler, Lars Voggensperger, Pascal Joho und Philip Joho. So musste Lüschers Schlussgang-Gegner erst noch ausgeschwungen werden. Lukas Döbeli, der im sechsten Timo Gisler bezwang, durfte die Endausmarchung so als Zusatzgang bestreiten. In der dritten Minute entschied Lüscher mit Schlungg-Konter/Ableeren auch den sechsten Gang für sich. Lüscher feierte damit vor den 1350 Zuschauern seinen ersten Festsieg als Eidgenosse.

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