Mo, 28. September 2026 - 09:28

Vier Sieger an drei Regionalfesten und der Abschied von Urs Doppmann

Beim zweitletzten Wochenende mit Freiluft-Schwingfesten in der Saison 2026 feierten Lars Zaugg und David Lüthi in Aeschiried, Michael Gwerder in Siebnen sowie Joel Ambühl in Schachen den verdienten Tagessieg. Drei Schwinger wurden vom Schwingsport verabschiedet, einer davon war mit Urs Doppmann einer der beständigsten Luzerner Athleten der vergangenen Jahre.

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Urs Doppmann

Urs Doppmann, 30-facher Kranzschwinger aus dem Kanton Luzern, erklärte am Herbstschwinget Schachen seinen Rücktritt vom aktiven Schwingsport.

Fotograf: Tobias Meyer

Je drei Regionalfeste und Nachwuchsschwingertage sowie das Eidgenössische Frauen- und Meitlischwingfest haben am Wochenende vom 26. und 27. September stattgefunden. Alle Ranglisten und Statistiken sind in der Rubrik RESULTATE aufgeschaltet.

Chemihütte: Lars Zaugg und David Lüthi gemeinsam auf Rang 1
Zum Berner Saisonabschluss gab es gleich zwei Sieger beim Chemihütte-Schwinget in Aeschiried. Lars Zaugg und David Lüthi, zwei Aufsteiger im Berner Team, konnten gemeinsam jubeln, weil Zaugg im Schlussgang Remo Schärz bezwang und Lüthi zum Abschluss Fabian Schärz zehnerte. Beide konnten im Verlauf des Tages fünf Siege feiern, Zaugg stellte zum Auftakt gegen Damian Dubach, Lüthi gegen den einzigen Eidgenossen im Feld, Patrick Gobeli. Gobeli klassierte sich am Ende mit vier Siegen und zwei Gestellten auf Rang 2, gemeinsam mit Schlussgangverlierer Remo Schärz.

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Siebnen: Weiterer Triumph für Michael Gwerder
Michael Gwerder überzeugte auch beim Herbstschwinget Siebnen mit einer starken Leistung. Es war dies sein vierter Regionalfestsieg in Folge. Nach dem Gestellten zum Auftakt gegen Kilchberger Sieger Damian Ott war Gwerder in der Folge fünf Mal in Serie siegreich. Jedes Mal gewann der Eidgenosse dabei mit der Maximalnote, im Schlussgang gegen den Zuger Christian Bucher. Hinter Gwerder klassierte sich Nick Alpiger auf Rang 2. Nach der überraschenden Startniederlage gegen Fredi Bruhin gewann der Aargauer in der Folge alle fünf Duelle, konnte sich aber nicht mehr für den Schlussgang aufdrängen. Den Schlussgangeinzug ebenfalls nicht realisieren konnte Damian Ott, der im fünften Gang an der starken Verteidigung von Christian Zemp scheiterte. Im Rahmen des Herbstschwinget Siebnen gab Daniel Schilter (1 Kranzgewinn) seinen Rücktritt bekannt.

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Schachen: Joel Ambühl trotzte Niederlage zum Start
Beim Herbstschwinget in Schachen liess sich Eidgenosse Joel Ambühl von der Startniederlage gegen Samuel Schwyzer nicht aus der Ruhe bringen. Der Wiggertaler gewann in der Folge alle vier Duelle und qualifizierte sich für den Schlussgang, wo er auf Marc Lustenberger traf. Eidgenosse Lustenberger gewann alle fünf Duell souverän, darunter zum Start auch gegen Saisonentdeckung Jonas Amrhyn. Im Schlussgang konnte sich Ambühl in der 7. Minute mit Kurz/Fussstich durchsetzen. Lustenberger klassierte sich gemeinsam mit Samuel Schwyzer auf Rang 2. Schwyzer verpasste den Einzug in den Schlussgang nach vier Siegen in den ersten vier Gängen mit dem Gestellten gegen Luc Bissig.

Verabschiedet wurden vor Ort mit Eidgenosse Dominik Zangger (18 Kränze), Urs Doppmann (30 Kränze) und Marcel Vogel (3 Kränze) drei Kranzschwinger. Zanggers Rücktritt stand ja bereits seit Frühling fest. Mit Doppmann verlieren die Luzerner einen starken Rückhalt. Der 32-jährige Sennenschwinger schaffte dieses Jahr dank fünf Kranzgewinnen die Selektion für den Kilchberger Schwinget, musste die Teilnahme wegen einer Knieverletzung (Anriss Kreuz- und Innenband) aber absagen. Auch aufgrund dieser Verletzung folgte nun der Abschied vom aktiven Schwingsport.

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Eidgenössisches Frauenschwinget: Königstitel für Jasmin Gäumann
Die Emmentalerin Jasmin Gäumann ist zum zweiten Mal nach 2025 Schwingerkönigin geworden. Die 26-Jährige musste den Sieg nach einem gestellten Schlussgang beim letzten Schwingfest der Saison in Schachen (Eidgenössisches Frauen- und Meitlischwinget) zwar Eveline Linggi überlassen, doch den Sieg in der Jahreswertung war ihr nicht mehr zu nehmen. Bei den Nachwuchskategorien siegten in der Jahreswertung Laura Schlüchter (Meitli 1), Nicole Burri (Meitli 2) und Rachel Loperetti (Zwergli).

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