Fr, 4. September 2026 - 16:28
Matthias Aeschbacher: "Ich kann mich glücklich schätzen: Zuvor musste ich seit 2015 kein Schwingfest mehr absagen"
Matthias Aeschbacher, der aktuelle Schwinger der Woche, spricht im Interview über seine Verletzungspause, die Rückkehr am Kemmeriboden-Schwinget, den Kilchberger Schwinget und seine weitere Pläne für die Saison 2026.

Ein Beitrag von
Elia Hendry

Am Kemmeriboden-Schwinget reihte Matthias Aeschbacher (hinten) unter anderem Ueli Wüthrich unter die Verlierer.
Fotograf: Barbara Loosli

Am Brünig-Schwinget verletzten Sie sich im sechsten Gang im Rippenberich. Wie geht es Ihnen mittlerweile?
Matthias Aeschbacher: Es geht mir mittlerweile wieder sehr gut, die Verletzung ist tipptopp verheilt.
Am Sonntag, 30. August, sind Sie mit der Schlussgangteilnahme am Kemmeriboden erfolgreich ins Sägemehl zurückgekehrt. Sind sie zufrieden mit ihrem Mini-Comeback?
Aeschbacher: Es lief eigentlich sehr gut. Ich ärgerte mich im Nachhinein aber ein wenig darüber, dass ich im Schlussgang zu wenig riskierte. Ich hatte nichts zu verlieren: Für meine Platzierung hätte es keine Rolle gespielt, ob ich nun verliere oder stelle.
War es Ihnen wichtig, vor dem Kilchberger noch einen Ernstkampf zu bestreiten?
Aeschbacher: Ja, das war mir wichtig. Ich kann mich sehr glücklich schätzen: Zuvor musste ich seit 2015 kein Schwingfest mehr absagen. Umso wichtiger war es mir nun, vor dem Saisonhöhepunkt noch einmal einen Wettkampf zu bestreiten.
Es ist bereits ihre dritte Teilnahme am Traditionsanlass. Was verbinden Sie mit dem Kilchberger?
Aeschbacher: Ich finde es einen sehr coolen Anlass. Persönlich lief es mir bislang am Kilchberger Schwinget aber nie besonders gut.
Wird der Kirchberger für Sie auch der Saisonabschluss markieren?
Aeschbacher: Ja, ich werde nach dem Kilchberger dieses Jahr sicher keine Schwingfeste mehr bestreiten. Im Herbst beginnt die Baustelle für unser Eigenheim.
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