So, 25. Oktober 2026 - 11:24
Hohe Ehre für altgediente Schwinger
Frutigen im Kandertal hiess die Schwingveteranen zu ihrer 26. Tagung willkommen. Ehrungen und Wahlen standen dabei im Zentrum. Unter den Gästen weilte auch Bundesrat Albert Rösti.

Ein Beitrag von
Jakob Heer

Alle drei Jahre trifft sich die nationale, eidgenössische Schwing-Veteranenvereinigung zu ihren Geschäften. Gastgeber war diesmal Frutigen im Berner Oberland. Nebst den statuarischen Geschäftern bildet die Kameradschaft unter den ehemaligen Bösen der Sägemehlzunft ein wichtiger Eckpunkt. Zahlreiche Redner umrahmten die Tagung. Dazu gehörte nebst dem Obmann ESV Guido Sturny auch Bundesrat Albert Rösti, der quasi ein Heimspiel genoss. "Wir sollten unseren Werten, die uns stark machten, weiterhin Sorge tragen", so der Berner Bundesrat zu den über 500 anwesenden Veteranen. Unter den Anwesenden weilten auch vier Schwingerkönige. Die Eidgenössische Schwingveretanenvereinigung wurde 1936 in Zürich gegründet und feierte 2026 ihren 90. Geburtstag.
Ehrungen im Zentrum
Das ausgiebigste Traktandum bildeten die Ehrungen. Alle ab dem 80. Altersjahr wurden speziell geehrt und durften mit einem Glas Rotwein auf die Gesundheit anstossen. Ältester Tagungsteilnehmer war der Solothurner Paul Sperisen (Jahrgang 1931). Ebenso gedachte man allen verstorbenen Kameraden in den zurückliegenden 36 Monaten. Mit Rene Christinger (NOSV) und Walter Theiler (ISV) gab es in der Obmannschaft zwei Rücktritte. Ihre Nachfolger heissen Werner Imlig und Othmar Reichmuth. Die nächste Tagung in drei Jahren findet im Hoheitsgebiet des Schwingerverbandes am Mythen statt. Mehr zur Tagung lesen sie auch in der nächsten SCHLUSSGANG-Print Ausgabe vom Di. 10 November.
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