Fr, 25. September 2026 - 07:12

Eidgenössisches Frauenschwingfest und drei Regionalfeste

Am Samstag, 26. September, findet in Schachen das Eidgenössisches Frauen- und Meitlischwingfest statt. Die Ausgangslage mit vier Königsanwärterinnen verspricht Hochspannung. Am Sonntag folgen bei den Männern drei Regionalfeste in Schachen, Siebnen und Aeschiried.

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Die beiden Schwingerköniginnen Jasmin Gäumann (vorne) und Isabel Egli duelliert sich dieses Jahr bereits sechs Mal – jedes Mal ohne Siegerin.

Fotograf: Anina Bundi

Je drei Regionalfeste und Nachwuchsschwingertage sowie das Eidgenössische Frauen- und Meitlischwingfest finden am Wochenende vom 26. und 27. September statt. 

Eidgenössisches Frauenschwingfest: Vier Schwingerinnen im Kampf um den Titel
Samstag, 26. September, Festplatz Schachen, Anschwingen 8:15 Uhr
Die Ausganglage der Jahreswertung, welche für den Königinnentitel entscheidend ist, könnte spannender kaum sein: Titelverteidigerin Jasmin Gäumann liegt punktgleich mit Mélissa Suchet und der Königin 2024 Isabel Egli (alle 402 Punkte) in Front. Realistische Chancen auf den erstmaligen Titelgewinn hat auch die Walliserin Serena Anthamatten, die einen Punkt hinter dem Trio folgt. In den bereits bekannten Spitzenpaarungen treffen die vier Anwärterinnen auch gleich aufeinander: Die beiden Königinnen Egli und Gäumann sowie die beiden Festsiegerinnen Suchet und Anthamatten. So spannend die Ausgangslage, so kompliziert sind auch die Szenarien. Eines ist aber klar: Gewinnt eine aus dem führenden Trio das Schwingfest mit sechs Siegen, so ist ihr der Königinnentitel sicher. Alle anderen Szenarien sind, auch aufgrund der Streichnoten in der Jahreswertung, etwas komplizierter. Wichtig ist: Für die Jahreswertung werden die sieben besten Resultate der neun Kranzfeste der Saison 2026 addiert, zwei Feste sind also Streichnoten. Herrscht auch nach dem neunten Kranzfest des Jahres Punktgleichheit, entscheiden folgende Kriterien über die Vergabe des Königinnentitels: 

  1. Anzahl Festsiege 
  2. Bessere Streichnoten
  3. Direktduelle in Saison 2026 zwischen Punkgleichen, wobei die Noten ausschlaggebend sind

Aus dem Quartett mit Hoffnung auf den Titel kamen Gäumann, Suchet und Anthamatten dieses Jahr auf jeweils zwei Festsiege, Egli hingegen nur auf einen.  

Eidgenössisches Frauenschwinget im Ticker

 

Chemihütte: Drei einheimische Brüder und die letzten beiden Sieger
Sonntag, 27. September, Aeschiried, Anschwingen 8:00 Uhr
Die drei einheimischen Schärz-Brüder Fabian, Remo und Adrian begrüssen in Aeschiried ein starkes Teilnehmerfeld um die beiden letzten Sieger Florian Aellen (Sieger 2025) und Patrick Gobeli (2024). Nebst Eidgenosse Gobeli zählt heuer auch Bergkranzfest-Schlussgänger Lars Zaugg zu den grossen Favoriten auf den Tagessieg. Weiter gilt es die Teilverbandskranzer David Lüthi, Ivan Thöni, Damian Dubach sowie David und Adrian Scheuner auf der Rechnung zu haben.

Chemihütte im Ticker

 

Siebnen: Eidgenossen aus drei Teilverbänden
Sonntag, 27. September, Festplatz beim Mittelpunktschulhaus, Anschwingen 8:30 Uhr
Die Teilnahme von den Gasteidgenossen Damian Ott, der als Titelverteidiger antritt, und Nick Alpiger sorgen am Herbstschwinget Siebnen für eine spannende Ausgangslage. Aus Innerschweizer Sicht sollen die Mythenverbändler Eidgenossen Michael Gwerder und Silvan Appert die Fahne hochhalten. Für die einheimischen March-Höfler steht Turnerschwinger Fredi Bruhin auf der Startliste, er zog im letzten Jahr bis in den Schlussgang ein. Nebst Bruhin und den vier Eidgenossen sind Martin Schönbächler und Christian Zemp die weiteren Kilchberger Teilnehmer in Siebnen. Seitens der Nichteidgenossen sind mit Lukas von Euw, dem Lenzburger Moritz Buchmann und den Brüdern Christian und Thomas Zemp gleich mehrere Regionalfestsieger der laufenden Saison am Start.

Siebnen im Ticker

Schachen: Drei ISAF-Sieger am Start
Sonntag, 27. September, Festplatz Schachen, Anschwingen 11:30 Uhr
Mit Samuel Schwyzer und Marc Lustenberger treten am Herbstschwinget Schachen die beiden Co-Sieger vom Innerschweizer 2026 an, wobei der frischgebackene Schweizer Meister im Nationalturnen Schwyzer als Titelverteidiger antritt. Dritter ISAF-Sieger auf der Startliste ist der Wiggertaler Eidgenosse Joel Ambühl, der den Herbstschwinget Schachen im Jahr 2023 für sich entschied. Mit Schwyzers Klubkollege Jonas Amrhyn tritt in Schachen ein vierter Kranzfestsieger an, er wurde heuer am Luzerner in Ruswil Co-Sieger. Nominell stärkster einheimischer vom Schwingklub Wolhusen ist Matteo Zenklusen, dessen Laufbahn ebenfalls mit dem ISAF 2026 in Arth verbunden ist, wurde er dort doch überraschend Neukranzer.

Schachen im Ticker

 

Live dabei mit der Schwinger-App
Der SCHLUSSGANG berichtet im Ticker auf der Schwinger-App und unter www.schlussgang.ch von allen Aktivschwingfesten. Alle Ranglisten und Statistiken, auch der Nachwuchsfeste, sind nach den Schwingfesten unter www.schlussgang.ch abrufbar.

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Live-Übertragungen der Schwingfeste
Dieses Wochenende wird nur ein Schwingfest im Livestream übertragen:

Neben dem kommentierten Hauptplatz werden auf schwingen-live.ch auch alle weiteren Plätze unkommentiert übertragen. Auf der kostenpflichtigen Plattform kann ein Monatspass (16 Franken) oder ein Jahresabo (168 Franken) gelöst werden.

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